Eine Welt ohne 1 – dafür kämpfen wir Tag für Tag.  

A World Without 1 forscht in zahlreichen Studien zu Typ-1-Diabetes, um den Ausbruch der Krankheit verhindern zu können:
A World Without 1 forscht in zahlreichen Studien zu Typ-1-Diabetes, um den Ausbruch der Krankheit verhindern zu können:
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Freder1k-Studie: Neugeborene bis 4 Monate in Bayern, Niedersachsen, Sachsen und Thüringen können im Rahmen der Freder1k-Studie auf ein erhöhtes Typ-1-Diabetes-Risiko getestet werden.

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POInT-Studie: Wird in der Freder1k-Studie ein erhöhtes Risiko erkannt, können betroffene Kinder an der POInT-Studie teilnehmen. Eingeschlossen werden Kinder zwischen 4 und 7 Monaten. Die Studienteilnehmer erhalten täglich mit der Nahrung eine Kapsel mit Pulver, die Insulin oder Placebo enthält. Dabei werden die Studienteilnehmer und das Studienpersonal „verblindet“, d. h. sie wissen nicht, wer Kapseln mit Insulin und wer Placebo erhält. Ziel ist es, dem Immunsystem beizubringen, Insulin zu akzeptieren und es nicht zu bekämpfen. Die Behandlung des Kindes endet im Alter von 3 Jahren. Danach werden in halbjährlichen Abständen weitere körperliche sowie Blutuntersuchungen durchgeführt. Diese Nachuntersuchungen finden längstens bis zum Alter von 7,5 Jahren statt.

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Fr1da-plus-Studie/Fr1dolin-Studie: In der Fr1da-plus-Studie werden in Bayern Kinder von 2 bis 5 und von 9 bis 10 Jahren auf Typ-1-Diabetes im Frühstadium getestet. Das Gleiche ist in Niedersachsen mit der Fr1dolin-Studie für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren möglich.

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Fr1da-Insulin-Interventionsstudie: Wird in der Fr1da-plus-Studie Typ-1-Diabetes im Frühstadium erkannt, können betroffene Kinder an der Fr1da-Insulin-Intervention-Studie teilnehmen. Ab einem Alter von 2 bis höchstens 12 Jahren erhalten die Studienteilnehmer täglich mit der Nahrung eine Kapsel mit Pulver, die Insulin oder Placebo enthält. Dabei werden die Studienteilnehmer und das Studienpersonal „verblindet“, d. h. sie wissen nicht, wer Kapseln mit Insulin und wer Placebo erhält. Ziel ist es, dem Immunsystem beizubringen, Insulin zu akzeptieren und es nicht zu bekämpfen. Die Behandlung des Kindes endet nach 12 Monaten. Danach werden Studienteilnehmer weiter nachuntersucht und betreut.

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Typ-1-Diabetes Früherkennungstest für Verwandte: Wir bieten nahen Verwandten von Menschen mit Typ-1-Diabetes deutschlandweit im Alter von 1 bis 21 Jahren eine kostenlose Untersuchung auf das Frühstadium der Erkrankung an.

Studienteilnahme

Die Früherkennungsuntersuchung auf das Risiko, Typ-1-Diabetes zu entwickeln, kann bei allen Kindern in Bayern, Niedersachsen, Sachsen und Thüringen in den ersten Lebenstagen in der Geburtsklinik erfolgen. In Bayern kann sie aber auch im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung (U2, U3 oder U4) oder bei jedem anderen Kinderarztbesuch bis zum Alter von vier Monaten schnell, sicher und einfach durchgeführt werden. Aus ganz Deutschland können außerdem Babys, deren Eltern oder Geschwister bereits an Typ-1-Diabetes erkrankt sind, an der Früherkennungsuntersuchung teilnehmen – ebenfalls bis zum Alter von vier Monaten.

Bei allen Kindern in Bayern kann zudem im Alter zwischen 2 und 5 Jahren (und künftig auch von 9 bis 10 Jahren), in Niedersachsen zwischen 2 und 6 Jahren, ein Test auf Typ-1-Diabetes im Frühstadium erfolgen. Das ist im Rahmen der jeweiligen Vorsorgeuntersuchung (U7, U7a, U8, U9) oder auch bei jedem anderen Kinderarztbesuch möglich.